Zum 200. Geburtstag von Heinrich Schliemann

Heute am 6.Januar feiern wir den 200.Geburtstag des Namensgebers unserer Schule: Heinrich Schliemann.

Alle Klassen unserer Schule haben sich heute an diesem Tag, unabhängig von eventuellen Projekttagen im Sommer, in einer oder auch mehreren Stunden mit dem 200. Geburtstag unseres Namensgebers auseinandergesetzt.

Hier einige Basisinformationen zu Heinrich Schliemann:

Heinrich Schliemann wurde 1822 in Mecklenburg-Vorpommern geboren. Er war ein reicher Kaufmann und Archäologe, konnte acht Sprachen sprechen, war zweimal verheiratet, hatte fünf Kinder und träumte schon als Kind davon, Troja zu entdecken.

Troja war im Altertum eine bedeutende Stadt und lag im Nordwesten der heutigen Türkei. Berühmt wurde diese Stadt durch den griechischen Dichter Homer (8.Jahrhundert v. Chr.), der in seinem Buch „Ilias und Odyssee“ den Trojanischen Krieg um diese Stadt beschrieben hat.

Dabei belagerte das griechische Heer zehn Jahre lang die Stadt Troja. Auslöser des Kriegs war der „Raub“ der schönen Helena durch den trojanischen Prinzen Paris, was den Zorn ihres Ehegatten Menelaos erregt hatte.

In der Ilias wird erzählt, dass die Griechen nach 10 Jahren vergeblicher Belagerung ein hölzernes Pferd vor den Toren Trojas bauten, in dessen Bauch griechische Soldaten versteckt waren. Die Soldaten öffneten nachts, nachdem das Pferd von den Trojanern in die Stadt hineingezogen worden war, die Stadttore Trojas von innen und ließen das griechische Heer hinein. Durch diese Kriegslist eroberten die Griechen die Stadt und gewannen den Trojanischen Krieg.

Im Oktober 1871 begann Heinrich Schliemann mit 49 Jahren, in Troja zu graben, und entdeckte die Ruinen der berühmten Stadt. 1873 entdeckte Heinrich Schliemann ein Stadttor, von dem eine breite Straße zu einem Palast führte, in dessen Nähe der sogenannte Schatz des Priamos, des Königs von Troja, gefunden wurde.

Anfang 1874 reiste Schliemann nach Mykene, um weiter nach Spuren der in Homers Ilias und Odyssee genannten Orte zu forschen. Er entdeckte dort viele Goldschätze und sogar die Goldmaske des Agamemnon.

Heinrich Schliemann hat viele Städte ausgegraben und dabei aufregende Schätze gefunden, die der berühmte Dichter Homer bereits in seinem Buch erwähnt hatte. Durch seine Grabungen und Entdeckungen wurde Heinrich Schliemann sehr berühmt. Seine Schätze sind in vielen Museen in Europa zu bewundern. Auch in Berlin! 1890 ist Heinrich Schliemann im Alter von 68 Jahren in Neapel in Italien gestorben.

Aus heutiger Sicht stellt sich natürlich die Frage, ob seine Grabmethoden sorgfältig genug waren und ob die Mitnahme der Schätze auch unter die Rubrik „Raubkunst“ fällt. Hier interessante Links zu H.Schliemann:

https://de.wikipedia.org/wiki/Ilias

https://www.getabstract.com/de/zusammenfassung/ilias/3868

https://de.wikipedia.org/wiki/Heinrich_Schliemann

M.Stein
Schulleiterin